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Breitbandausbau im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Buchenbacher Haushalte mit geringer Bandbreite (weiße Flecken) werden aktuell kontaktiert

Die Vorvermarktung der kostenfreien Glasfaserhausanschlüsse noch bis zum 31.07.2022

Die Vorvermarktung für den kostenfreien Glasfaserhausanschluss an den Adressen im weißen Fleck hat am 25. Mai 2022 begonnen und endet am 31. Juli 2022. In diesem Zeitraum holt Vodafone GmbH als Betreiber des Verbandsnetzes Grundstücksnutzungsverträge für den Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald ein.

Um eine geförderte Adresse mit einem Glasfaseranschluss kostenfrei und unverbindlich anbinden zu können, ist ein Grundstücksnutzungsvertrag (GNV) notwendig. Dieser wird zwischen dem Gebäudeeigentümer und dem Zweckverband Breitband geschlossen. Im Zuge der Vorvermarktung bis zum 31. Juli 2022 bietet Vodafone GmbH als Betreiber des Verbandsnetzes Beratungsleistungen bei den Adressen im weißen Fleck an. Hierzu gehört in der Hauptsache die Beratung für den Abschluss eines Grundstücksnutzungsvertrags bei den unterversorgten, förderfähigen Adressen. Mitarbeiter von Vodafone sind dafür seit einigen Wochen in den Gemeinden unterwegs und gehen auf die förderfähigen Bereiche zu. Die Mitarbeiter von Vodafone können sich über entsprechende Akkreditierung des Zweckverbands Breitband ausweisen.

Weitere Anbieter über open access

Vodafone GmbH betreibt das Verbandsnetz und bietet darüber Kundenprodukte an. Das Netz wird über den Verband gebaut und verbleibt im Eigentum des Zweckverbands Breitband. Es steht hierdurch auch anderen Anbietern über die sogenannte open access Verpflichtung offen. Haben andere Anbieter ebenfalls Interesse an der Versorgung, können diese Leistungen über das Verbandsnetz anbieten. Ob Leistungen angeboten werden, legt der jeweilige Anbieter selbst fest.

Kostenfreier Grundstücksnutzungsvertrag nur für Adressen im weißen Fleck

Weiße Flecken - das sind Adressen mit einer leitungsgebundenen Versorgung von weniger als 30 Mbit/s, bei denen ein Marktversagen besteht. Die weißen-Flecken-Adressen wurden bereits angeschrieben. Um für sie den Ausbau leisten zu können hat der Zweckverband Breitband im bürokratischen Hürdenlauf bereits eine Vielzahl an Meilensteinen erreicht. Durch die Unterstützung über die Fördermittelprogramme von Bund und Land kann der Glasfaserhausanschluss im weißen Fleck kostenfrei angeboten werden. Finanzierbar ist der Breitbandausbau für die Gemeinde nur mittels aufwendiger Förderprogramme von Bund und Land. Hierbei werden 90 % der Investitionskosten von Bund und Land übernommen. Der Verband leistet die gesamte Vorfinanzierung, die Verbandsgemeinde trägt den verbleibenden Eigenanteil über eine Umlage.

Hintergrundinformationen

Schnelles Internet fehlt noch in einigen Ecken im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Um eigenständig und mit vereinten Kräften die Bevölkerung mit einer leistungsstarken Internetverbindung auszustatten, haben 40 Gemeinden sowie der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald 2018 den Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald gegründet. Dieser plant, baut, verwaltet und finanziert den Ausbau des Glasfaser-Netzes für schnelles Internet im Auftrag seiner Mitglieder. Die Gesetzeslage sieht vor, dass nur private Anbieter Dienstleistungen der Telekommunikation erbringen dürfen. Gleichzeitig ist für die privaten Telekommunikationsunternehmen keine gesetzliche Pflicht zur Versorgung mit schnellem Internet definiert. Unterversorgte Gebiete sollen jedoch ebenfalls einen guten Zugang erhalten. Nur dort, wo Telekommunikationsunternehmen in absehbarer Zeit keinen Ausbau beabsichtigen und eine gravierende Unterversorgung vorliegt, haben die Gemeinden die Möglichkeit selbst tätig zu werden. Der Breitbandausbau im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald ist also eine freiwillige Leistung der Kommunen.
Service-Telefon
Zweckverband Breitband
Telefon 0761 2160-6979
Sprechzeiten
Dienstag: 14.00-16.00 Uhr
Freitag: 09.00 - 12.00 Uhr

Ihr Kontakt zum Netzbetreiber Vodafone

Liebe Buchenbacher:innen,
online Besorgungen erledigen, im Home Office zu arbeiten oder mit der Familie über Video-Calls verbunden bleiben: Die letzten Monate haben gezeigt, wie wichtig schnelles und zukunftssicheres Internet ist.

Aus diesem Grund baut der Zweckverband Breitband Breisgau Hochschwarzwald ein eigenes Glasfaser-Netz und wir von Vodafone sind sehr stolz darauf, als Netz-Partner aktiv an diesem Projekt mitzuwirken.

Seit dem 1. Juni läuft die aktuelle Vorvermarktungsphase und jetzt sind die Bürger:innen aus Buchenbach gefragt: Machen Sie mit und lassen Sie sich anschließen. Mit der Unterzeichnung des Grundstücksnutzungsvertrages (GNV) bis zum Beginn der Bauarbeiten wird Ihr Gebäude durch den Zweckverband kostenlos ans Glasfaser-Netz angeschlossen.

Um diesen Glasfaser-Anschluss auch aktiv zu nutzen und mit Highspeed zu surfen, benötigen Sie zusätzlich einen Glasfaser-Vertrag. Diesen können Sie bei einem unserer kompetenten Vertriebspartner:innen abschließen. Im Beratungsgespräch werden selbstverständlich auch alle Ihre Fragen geklärt.

Sichern Sie sich Ihren Beratungstermin für zuhause unter 0172/2056463 (Herr Barasi) oder einem unseren teilnehmenden Shops.


Ob Ihre Adresse im Ausbaugebiet liegt, können Sie auf unserer Vodafone Website www.vodafone.de/glasfaserpower oder auf der Website des Zweckverbandes www.zvbbh.de.

Nutzen Sie Ihre Chance, sich ans Internet der Zukunft anzuschließen, und profitieren Sie von Geschwindigkeiten bis zu 1.000 Mbit/s im Download und einem Netz mit höchster Stabilität und Ausfallsicherheit durch modernste Technologie.

Glasfaser für den Landkreis Breisgau Hochschwarzwald. Gemeinsam in die digitale Zukunft starten.

Ihr Vodafone-Team
Vodafone Berater Veysel Barasi (Bild: Vodafone)
Schaubild kostenloser Glasfaser-Hausanschluss und unverbindliches Angebot Firma Vodafone zur Aktivierung und Verkabelung im Haus

Buchenbach ist Mitgliedsgemeinde im Zweckverband Breitband

Ein nachhaltiges Vorhaben mit komplexer Vorbereitung ist mit finanzieller Unterstützung von Bund und Land an den Start gegangen

Der Plan zum schnellen Internet

Um eigenständig und mit vereinten Kräften die gesamte Bevölkerung mit einer leistungsstarken Internetverbindung auszustatten, haben 40 Gemeinden sowie der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald 2018 den Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald gegründet mit dem Ziel ein leistungsstarkes und zukunftsfähiges Breitbandnetz im Ausbaugebiet aufzubauen. Während städtische Bereiche einen guten Zugang zu schnellem Internet haben, besteht im ländlichen Raum oft eine Unterversorgung. Diese heterogene Aufteilung ist insbesondere auf die geringe Siedlungsdichte sowie die vielfältigen topografischen Gegebenheiten und den damit verbundenen höheren Ausbaukosten zurückzuführen.

Dieser plant, baut, verwaltet und finanziert den Aufbau eines Glasfasernetzes für schnelles Internet im Auftrag seiner Mitglieder. Vor allem unterversorgte Gebiete sollen endlich einen guten Zugang erhalten. Das komplexe Projekt in Eigenregie erforderte eine lange Vorbereitungsphase und viele Abstimmungen. Am Ende wird ein leistungsstarkes Netz in kommunaler Hand stehen. Denn schnelles Internet soll auch in kleinsten Ortsteilen und auf entlegenen Höfen möglich sein. Nach den finanziellen Zusagen von Bund und Land rückt nun schnelles, Internet über Glasfaser im Verbandsgebiet des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald in greifbare Nähe.
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Breitbandausbau ist eine freiwillige Leistung der Kommunen

Dass ein Zweckverband gegründet werden musste, der in Eigenregie Leitungen für eine schnelle Internetversorgung ermöglicht, hängt mit der Gesetzeslage zusammen. Nur private Telekommunikationsanbieter dürfen Dienstleistungen der Telekommunikation erbringen und haben keine gesetzliche Pflicht zur Versorgung mit schnellem Internet. Das bedeutet zugleich: Nur dort, wo sie in absehbarer Zeit keinen Ausbau beabsichtigen und eine gravierende Unterversorgung vorliegt, haben Gemeinden die Möglichkeit, selbst tätig zu werden. Der Breitbandausbau im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald ist also eine freiwillige Leistung der Kommunen.

Markterkundung ermittelte zunächst unterversorgte Bereiche im Landkreis

Der Zweckverband musste in einem ersten Schritt zunächst die unterversorgten Bereiche ermitteln. Dafür hat er eine sogenannte Markterkundung durchgeführt. Dies ist ein offizielles und verpflichtendes Verfahren. Private Telekommunikationsunternehmen sollen dabei freiwillig die aktuell angebotene Leistung und ihre Pläne zur Versorgung mit schnellem Internet der nächsten Jahre mitteilen. Machen sie Angaben, sind diese in der Regel nichtöffentlich. Stellt sich durch diese Markterkundung heraus, dass die Unterversorgung nicht behoben wird, liegt ein sogenanntes "Marktversagen" vor. Erst bei einem "Marktversagen" können Kommunen eingreifen und die Verbesserung von unterversorgten Bereichen selbst in die Hand nehmen.

Aufwändiges Bewerbungsverfahren für Förderprogramme
Bestehende Leitungen waren ursprünglich für Telefonie gebaut. Sie können die heutigen Übertragungsdaten nicht in dem benötigten Maß transportieren. Private Telekommunikationsanbieter müssen zur Verbesserung lange und kostenintensive Leitungswege bauen. Sind am Ende nur wenige einzelne Anschlüsse vorhanden, besteht kein wirtschaftliches Interesse. Hier fühlen sich die Kommunen verpflichtet und werden aktiv. Denn sie möchten, dass ihre Bewohner optimal versorgt sind.

Fördermittel sind an viele Bedingungen geknüpft
Kommunen können solch einen Ausbau selbst finanziell nicht stemmen. Finanzierbar wird der Ausbau für sie nur durch umfangreiche Förderprogramme von Bund und Land. Sie können sich einzeln oder als Verband nach vielen Vorarbeiten auf diese finanziellen Mittel bewerben. Der Bewerbungsaufwand gleicht jedoch einem Hürdenlauf, denn der Fördermittelgeber fordert zu jeder Phase umfangreiche technische, wirtschaftliche und rechtliche Nachweise mit aufwändigen Vorarbeiten. Zudem verknüpfen Bund und Land Fördermittel mit weitreichenden Bedingungen.

Mehrjährige Analysen, Förderanträge und Vorplanungen
Gemeinden müssen also bereits lange vor einem Ausbaustart viele einzelne und langwierige komplexe Schritte durchlaufen, bis sie überhaupt tätig werden dürfen! Ausbauvorhaben von Gemeinden für Breitband bedeuten im Vorfeld mehrjährige Analysen, Antragsverfahren, Vorplanungen sowie Gremienentscheide etc.. Diese aufwändige Vorarbeit für Kommunen ist der einzige Weg, um die Fördermittel von Bund und Land im Rahmen von bis zu 90 Prozent der Investitionen zu erhalten. Ohne diese ist der Ausbau nicht leistbar. Der Zweckverband Breitband übernimmt all diese Vorarbeiten und stellt für seine Mitglieder auch die Förderanträge mit den damit verbundenen Aufgaben.

Unterversorgung und Marktversagen
Wichtig zu wissen: Manchmal stellen Bürger bei sich zwar eine Unterversorgung mit schnellem Internet fest, können jedoch ihren bestehenden Vertrag - in der Regel gegen einen Aufpreis - zu einem schnelleren Produkt erweitern. Außerdem wichtig zu wissen: Meldet ein Telekommunikationsanbieter in der Markterkundung einen Ausbau oder eine technisch höhere Versorgung als über ein derzeit verfügbares Produkt buchbar ist, besteht damit kein Marktversagen mehr. In diesem Fall sind den Kommunen die Hände gebunden.

Finanzielle Zusagen von Bund und Land ermöglichen den Start

Erst wenn die Mittel des Bundes bestätigt werden, können weitere Mittel beim Land beantragt werden. Der Zweckverband hat die Grundlagen für die Fördervoraussetzungen geschaffen und die Fördermittel bei Bund und Land beantragt. Dafür hatte er mit der jeweiligen Gemeinde ein Ausbaukonzept erarbeitet. Dieses war vom jeweiligen Gemeinderat und der Verbandsversammlung im Mai 2019 beschlossen worden. Mittlerweile sind die Zusagen für die vorläufigen Fördersummen eingetroffen.

Mit Erhalt des vorläufigen Förderbescheids vom Bund am 19.02.2020 sowie am 17.02.2020 und des Bescheids zur Kofinanzierung durch das Land am 18.05.2020 konnte der Zweckverband anschließend die weiteren Schritte zur Ausschreibung der Planungs- und Bauleistungen in die Wege leiten.

(Quelle: Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Zweckverband Breitband, www.lkbh.de)

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