2/2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Umleitung der B31 durch den Ort Buchenbach hat zu deutlichen Beeinträchtigungen für Sie geführt. Sie haben das ganz überwiegend mit viel Geduld ertragen. Dafür bedanke ich mich herzlich.

Es erreichten mich aber auch viele Beschwerden, Anregungen und Verbesserungsvorschläge, zum Beispiel zur Ausweisung und Beschilderung der Umleitung durch den Ort Buchenbach. Dafür bin ich ebenso dankbar und versuche meinerseits diese Anregungen an den entsprechenden Stellen einzubringen und Verbesserungen zu erzielen. Auch wenn das rückwirkend nicht mehr geht, so müssen wir doch für kommende Situationen gut vorbereitet sein.

Bei künftigen Umleitungen durch Buchenbach ist mir klar, dass die Hauptstraße (L128) durch Buchenbach durchgängig auf Tempo 30 km/h reduziert werden muss - zur Sicherheit der Anwohner und Reduzierung der Lärmbelästigung.

In Falkensteig ist die Verärgerung der Anwohner verständlich. Zu Recht fragen sie sich, warum ausgerechnet der Innerort Falkensteig nicht gleich mitsaniert wurde. Dass die Mitglieder der Initiative für den Falkensteigtunnel als engagierte Bürger hier erbost sind, verwundert nicht.
Einmal mehr hat sich die Notwendigkeit gezeigt, den Falkensteigtunnel vorwärts zu bringen. Im Gespräch mit dem hiesigen Bundestagsabgeordneten Felix Schreiner vergangene Woche, wurde mir für dieses Vorhaben Unterstützung zugesichert. Insgesamt würde ich mir allerdings von den übergeordneten Stellen und Mandatsträgern noch mehr Verständnis und Einsatz für unsere Situation wünschen. Dafür werde ich mich beharrlich einsetzen und freue mich, wenn wir alle hier an einem Strang ziehen.

Vielen Dank für Ihre Geduld und Ihre Unterstützung!

Ihr Ralf Kaiser,
Bürgermeister

01/2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Buchenbach,

ich werde Sie anlassbezogen über Themen aus Gemeinde, Rat und Rathaus unterrichten. Somit können Sie diesen Text als erste Ausgabe der BürgemeisterNews betrachten:

Corona
In letzter Zeit haben wir uns wenig gesehen. Gerne hätte ich den Alters- und Ehejubilaren persönlich gratuliert und den beruflichen und privaten Kontakt in der Gemeinde gepflegt. Aber es war gut, dass wir uns zurückgenommen haben. Durch das konsequente Einhalten der coronabedingten Einschränkungen ist es uns allen gelungen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und die Zahl der Neuinfektionen deutlich zu senken. Für Ihre Mitwirkung und Ihr Verständnis dabei möchte ich Ihnen allen danken. Mit der 9. Coronaverordnung wurden die bisherigen Einschränkungen durch die Landesregierung deutlich gelockert. Gerade deshalb dürfen wir nun aber nicht leichtfertig werden und das Erreichte aufs Spiel setzen. Abstands- und Hygieneregeln gelten weiterhin. Durch das Tragen von Mund-Nase-Masken können und müssen wir nach wie vor das Infektionsrisiko mindern. Ich kann die Ungeduld vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger verstehen, bald wieder zu einem „normalen“ Leben zurückzukehren. Insbesondere Eltern erfüllen derzeit ein unglaubliches Pensum verschiedenster Aufgaben. Kein Verständnis habe ich allerdings für diejenigen, die hinter den notwendigen Regeln irgendwelche Verschwörungen oder politische Machtspiele vermuten. Wer jetzt die Mühen der letzten Wochen in Frage stellt und zu einem sorglosem Umgang mit den Coronabeschränkungen aufruft, der gefährdet nicht nur sich selbst, sondern vor allem seine Mitmenschen. Daher mein Appell: seien Sie nach wie vor vorsichtig und rücksichtsvoll, dann gelingt es uns, eine zweite Infektionswelle zu verhindern. Neben den Auswirkungen der Corona-Pandemie haben uns im Rathaus und im Gemeinderat auch noch andere, laufende Projekt beschäftigt.

Vereinshaus Hitzenhof
Aktuell bewegt uns vor allem das Vereinshaus am Hitzenhof. Bei meinem Amtsantritt waren im Haushaltsplan dafür 1,6 Mio. Euro eingestellt. Die Kostenverfolgung der Bauleitung geht allerdings mittlerweile von 1,9 Mio. Euro Projektkosten aus. Die Erhöhung um rund 300.000 Euro betrifft die derzeit vergebenen Gewerke. Es ist aber damit zu rechnen, dass die noch nicht beauftragten Gewerke ebenfalls über der Kostenberechnung aus dem Jahr 2018 liegen werden. Daher habe ich den Architekten gebeten, das Gebäude mit aktuellen Baukostenindexwerten zuzüglich des Regionalzuschlags für den Raum Freiburg neu zu berechnen. So werden wir eine maximale Kostentransparenz erreichen.

Alte Schule Falkenstein und Sommerbergschule
Auch die Annahmen zur Alten Schule Falkensteig und der Aufwand für den Brandschutz und die Schulküche der Sommerbergschule werden neu zu untersuchen sein. Verwaltung, Bauausschuss und Gemeinderat werden die Kalkulationen neu zu bewerten haben.

Haushaltsvollzug 2019 geplante Kreditaufnahme wird umgesetzt
Insofern wird auch die im Haushaltsplan 2019 geplante Kreditaufnahme von 1,9 Mio. Euro tatsächlich benötigt. Deshalb hat mich vergangene Woche der Gemeinderat in Abwicklung des Haushalts 2019 mit dem Abschluss des entsprechenden Kreditvertrages beauftragt.

Haushalt 2020
Die im Haushalt 2020 geplante weitere Kreditaufnahme von 1,4 Mio. Euro wurde seitens der Rechtsaufsichtsbehörde nicht mehr genehmigt. Nach Neubewertung der Projekte und der Bilanzierung bisheriger Investitionen sowie der tatsächlichen Kosten, ist unter Umständen die Notwendigkeit eines Nachtragshaushalts zu prüfen. Um ein insgesamt vollständiges und klares Bild der finanziellen Verhältnisse zu erhalten, habe ich die Rechtsaufsichtsbehörde gebeten, zum Stichtag der Amtsübernahme eine Prüfung durchzuführen.

Rathausteam
Im Rathaus werden sich einige Veränderungen ergeben. Frau Kaiser geht in Mutterschutz. Die Aufgaben werden bis zur Rückkehr von Frau Kaiser intern verwaltet. Ich werde die freiwerdenden Mittel aus dem Stellplan zunächst nutzen um die Gemeindeverwaltung einer Organisationsuntersuchung durch die Gemeindeprüfungsanstalt zu unterziehen. Damit haben wir die Chance, uns in der Verwaltung bestmöglich neu aufzustellen. Dazu gehören selbstverständlich auch entspreche Aus- und Fortbildungsmaßnahmen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich hoffe, wir werden möglichst bald die Gelegenheit haben vieles nachzuholen und auch wieder Feste zu feiern. Bitte bleiben Sie bis dahin konsequent, halten Sie Abstand. „Wir sind das Schicksal der Anderen“ heißt es in einer Novelle zum spanischen Bürgerkrieg. Bleiben Sie sich dieser Verantwortung bewusst. Was auch immer die Krankheit Corona ist, sie ist Fakt und nicht Fake.

Herzlichst
Ihr Ralf Kaiser,
Bürgermeister

Willkommen

Liebe Besucherinnen und Besucher,

am Josefstag, dem 19. März 2020 habe ich mein Amt als Bürgermeister der Gemeinde Buchenbach sehr besonnen angetreten. Die Schulen haben geschlossen, die Kindergärten auch. Meine öffentliche Verpflichtung als Bürgermeister ist auf unbestimmt verschoben. Das Coronavirus hat unser öffentliches Leben weitestgehend im Griff.

Ich selbst hatte mir vor wenigen Wochen meinen Amtsantritt noch anders vorgestellt. Aber ich stelle mich nun auch dieser Herausforderung und versichere Ihnen mein ganzes Engagement, damit wir die schwierige Situation so gut es geht meistern können.

Im Rathaus ist ein Krisenstab gebildet, der die Lage immer wieder aufs Neue bewertet und erforderliche Maßnahmen veranlasst. Zögern Sie deshalb auch nicht, sich mit Ihren Sorgen und Anliegen an das Rathaus zu wenden. Bitte bewahren Sie aber auch die notwendige Gelassenheit und bieten Sie älteren oder schwächeren Menschen Hilfe an, wenn dies erforderlich ist.

Auch wenn ich mir einen anderen Start gewünscht hätte – ich freue mich dennoch oder erst Recht auf eine gute Zusammenarbeit und bitte Sie alle um Ihre Unterstützung bei den vor uns liegenden Herausforderungen.

Herzlichst
Ihr Ralf Kaiser,
Bürgermeister