Verfahrensbeschreibungen & Dienstleistungen

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Unfallversicherung

Jeder Arbeitnehmer sowie jeder Auszubildende ist kraft Gesetzes unfallversichert – unabhängig von der Höhe des Arbeitsentgelts. Als Arbeitgeber müssen Sie alle Mitarbeiter Ihres Unternehmens gegen Unfall versichern.


Versicherungsfälle sind der Arbeitsunfall und die Berufskrankheit. Zum Arbeitsunfall zählt nicht nur der im Betrieb bei der eigentlichen Arbeitstätigkeit erlittene Unfall, sondern auch der Wegeunfall (Zurücklegen des unmittelbaren Weges von der Wohnung zum Ort der Tätigkeit und zurück).


Angaben über die für Ihr Unternehmen zuständige gewerbliche Berufsgenossenschaft erhalten Sie bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.


Tipp: Ausführliche Informationen finden Sie auf den Seiten der gewerblichen und landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften sowie der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand.

Zuständigkeit

Ablauf

Sie müssen Ihren Betrieb innerhalb einer Woche nach Beginn des Unternehmens bei dem für diesen zuständigen Unfallversicherungsträger melden und erhalten dann einen Bescheid über die Höhe der Beitragsforderung.


Bei einem Arbeitsunfall müssen Sie diesen unverzüglich der Unfallversicherung melden.


Tipp: Als Service bieten die Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung eine bundesweit einheitliche Rufnummer für allgemeine Informationen an:


Unter 0800 6050404 ist die "Infoline der Gesetzlichen Unfallversicherung" von Montag bis Freitag, in der Zeit von 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Dort erhalten Unternehmer und Versicherte Auskunft zu allen Fragen, die die gesetzliche Unfallversicherung betreffen. Wenn nötig, werden sie auch an die zuständige Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse weiter vermittelt.


Informationen können auch per E-Mail über info@dguv.de angefordert werden.

Rechtsgrundlagen

§ 150 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII) (Beitragspflichtige)


Lebenslagen